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Weinbauinfo Markgräflerland Nr. 25

Datum: 09.11.2017

Erneut liegt ein Weinjahrgang hinter uns, den wir so schnell nicht vergessen werden. Der Spätfrost vom Frühjahr brachte im Markgräflerland nicht nur mit 86dt/ha (67hl/ha) den zweitniedrigsten Ertrag der vergangenen 25 Jahre, sondern brachte auch eine enorme Mehrbelastung bezüglich der Laubarbeit mit sich.

Die Auswirkungen, welche dieses Frostereignis für den gesamten Jahrgang hatte, sind, zusammen mit der neuen Düngeverordnung, zwei wichtige Themen für die Winterveranstaltungen. Den Auftakt dieser Winterveranstaltungen macht die

Bereichsversammlung des Badischen Weinbauverbandes.

Diese findet am Mittwoch, dem 15. November um 17.00 Uhr im Bürgerhaus in Müllheim statt. Die Vortragsthemen können Sie im neuen „Badischen Winzer“ nachlesen.

Einen Tag zuvor, am Dienstag, dem 14. November um 14:00 Uhr, veranstaltet das Regierungspräsidium Freiburg im Tuniberghaus in Freiburg-Tiengen einen

Informationsveranstaltung zum Thema „Das neue Düngerecht – Vorgaben und Lösungen für den Anbau von Sonderkulturen“.

 

 

Weinbau Sachkunde Grundlehrgang Pflanzenschutz:

Für Pflanzenschutzanwender, welche im Sinne des Pflanzenschutzgesetzes noch nicht sachkundig sind, führen wir in diesem Winter wieder einen Pflanzenschutz - Sachkundelehrgang für die Winzer durch.

Der Lehrgang umfasst fünf Abende und einen ganzen Tag. Er

beginnt am Dienstag, dem 23. Januar 2018 um 19.30 Uhr in Auggen.

 

Die weiteren Lehrgangsabende finden am: 30.01.; 06.02.; 20.02.; 27.02.2018 und die Prüfung am Freitag, dem 02.03.2018 (ganztägig) statt. Die Lehrgangs- und Prüfungsgebühr beträgt zusammen € 80,-.

An dem oben genannten Sachkundelehrgang interessierte Winzerinnen und Winzer sollten sich umgehend schriftlich unter Angabe von Namen, Adresse, Geburtsdatum und Geburtsort beim Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald, per Fax. 0761/2187 775827, oder per e-mail: hansjoerg.stuecklin@lkbh.de anmelden.

 

Umstrukturierung 2017/18:

Der neue Antrag auf Umstrukturierung für die Anpflanzung 2018 ist da. Dieser ist beim e-mail-Versand als Datei angehängt, oder kann aus dem Internet unter www.landwirtschaft-bw.info (über Infoservice Pflanzenbau und Pflanzenschutz - Weinbau - Markgräflerland) heruntergeladen werden.

Bitte beachten Sie beim Ausfüllen der Formulare die beigefügten Ausfüllhinweise sowohl zum Antrag selbst, wie auch zum Flurstücksverzeichnis und lesen Sie unbedingt auch das Merkblatt durch. Das komplette Roden der Altanlage ist bereits möglich.

 

Besondere Hinweise:         

  • Antragsfrist ist der 31.12.2017 (Ausschlussfrist!!)         
    • Es sind keine Fiona-/ Rebenaufbauplanskizzen erforderlich. Achten Sie aber darauf, dass die Flurstücksnummern auch stimmen.
  • Bei der Anpflanzung von Teilflächen ist dem Antrag jedoch eine Skizze, die zur Auffindung der entsprechenden Fläche nötig ist, beizulegen.
  • Für Flächen, die in der Weinbaukartei des Antragstellers noch nicht erfasst sind (z.B. bei Zukauf oder Neupacht), ist zwingend eine Kauf- oder Pachtvereinbarung inklusive der Weinbaukarteinummer des seitherigen Bewirtschafters beizufügen. Achten Sie unbedingt darauf, dass der Pachtbeginn, bzw. das Datum des Kaufvertrages vor dem Rodedatum liegt.
    • Bei Beantragung von Tröpfchenbewässerung sind drei Anfragen für Vergleichsangebote bei unterschiedlichen Firmen zu stellen. Die Nachweise der Anfragen müssen mit dem Förderantrag eingereicht oder spätestens zum 31.12.2017 nachgereicht werden. (siehe Merkblatt Seite 5)
      • Winzer mit Betriebssitz im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, welche noch keine    Unternehmensnummer haben, melden sich bitte bei Herrn Ulmann (0761 2187 5853).

 

Bodenprobenaktionen im Weinbau 2017-18:

Im Markgräflerland sind in diesem Winter vom 5-Jahresrhytmus her folgende Gemeinden an der Reihe: Efringen-Kirchen, Istein, Huttingen, Blansingen, Kleinkems, Rheinweiler, Bamlach, Welmlingen, Wintersweiler, Schliengen, Mauchen, Liel, Ober-, Niedereggenen und Buggingen, . Die Aktionen werden örtlich bekannt gegeben.

Denken Sie jetzt dann nach der Lese auch daran, Ihre Aufschriebe zur Pflanzenschutzdokumentation und zum Nähstoffvergleich „ins Reine„ zu schreiben.                                                                            

 

Dies war für dieses Jahr voraussichtlich das letzte Weinbauinfo.

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