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Weinbauinfo Tuniberg Nr. 24

Datum: 10.11.2017

Sonstige Hinweise

Inzwischen sind die neuen Formulare für die Umpflanzung und Umstrukturierung 2018 eingetroffen. Das Zeitfenster ist etwas enger wie sonst, aber gut abzuarbeiten, da an den grundsätzlichen Regularien sich wenig geändert hat. Die Anträge sind wie gewohnt am Tuniberg bei den Gemeinden und ansonsten bei den Genossenschaften erhältlich. Sofern Sie den Antrag selbst aus der EDV holen, drucken Sie möglichst nur die ersten drei Seiten aus und lesen den Rest auf der Internetseite, der Papierbedarf ist nicht unbeträchtlich.

Eine wesentliche Veränderung sind die Regelungen zur Sanktionierung bei Flächenabweichungen. Mit dem diesjährigen Verfahren erfolgen nun erst bei Abweichungen von mehr als 20% Sanktionen und damit deutliche Reduzierungen bei der Auszahlung. Ab einer Abweichung von mehr als 50% erfolgt keine Förderung mehr. Bitte lesen Sie hierzu die Ausfüllhinweise „Anlage Flurstückverzeichnis“! Weitere Punkte, die zu beachten sind:

Es sind keine Fiona-/ Rebenaufbauplanskizzen erforderlich. Achten Sie aber darauf, dass die Flurstücksnummern auch stimmen.

Bei der Anpflanzung von Teilflächen ist dem Antrag jedoch eine Skizze, die zur Auffindung der entsprechenden Fläche nötig ist, beizulegen.

Für Flächen, die in der Weinbaukartei des Antragstellers noch nicht erfasst sind (z.B. bei Zukauf oder Neupacht), ist zwingend eine Kauf- oder Pachtvereinbarung inklusive der Weinbaukarteinummer des seitherigen Bewirtschafters beizufügen.

Bei Beantragung von Tröpfchenbewässerung sind drei Anfragen für Vergleichsangebote bei unterschiedlichen Firmen zu stellen. Die Nachweise der Anfragen müssen mit dem Förderantrag eingereicht oder spätestens zum 31.12.2017 nachgereicht werden (siehe Merkblatt Seite 5).

Sollte die notwendige Unternehmensnummer fehlen, setzen Sie sich mit dem zuständigen Landwirtschaftsamt in Verbindung.

Eine Förderung ist nur möglich auf Rebflächen mit einer erteilten Genehmigung der Umwandlung von nicht genutzten und noch gültigen Pflanzrechten bzw. einer Genehmigung der Wiederbepflanzung gemäss den neuen Anbauregeln im Weinbau. Wer also wie gewohnt seine in der Weinbaukartei gemeldete Fläche rodet und auf derselben wieder pflanzt, erhält automatisch die Genehmigung. Die Meldung von Rodung und Pflanzung erfolgt über die Änderungsmeldung zur Weinbaukartei. Bei der Flächenerweiterung achten Sie unbedingt darauf, dass der Pachtbeginn, bzw. das Datum des Kaufvertrages vor dem Rodedatum liegt! Bei der Änderungsmeldung zur Weinbaukartei wird das Rodedatum tagesgenau erfasst. Es muss in drei Jahren gepflanzt sein.

Achtung! Pachten oder kaufen Sie keine gerodeten Flächen, ohne sich der bürokratischen Wege bewusst zu sein. Hier besteht kein Pflanzrecht mehr. Solche Flächen können nur über die Übertragung von Pflanzrechten von nicht gerodeten Flächen oder über die Neuzuteilung wieder aktiviert werden.

Neuanpflanzungen aus der Vergabe von Neupflanzungsrechten werden nicht gefördert.

Bei Unklarheiten wenden Sie sich zuständigkeitshalber an das Regierungspräsidium.

Für das Verfahren ist wie gewohnt der 31.12.2017 Ausschlussfrist zur Antragstellung.

 

Nochmals erinnern möchten wir an die neue Förderkulisse für Handarbeitslagen im Steillagenweinbau, sofern eine Teilnahme im Betrieb sinnvoll ist. Die Anzeige zur Teilnahme muss bis zum 31.12.2017 bei den Landwirtschaftsbehörden eingegangen sein. Achtung! Der 31.12.2017 ist ein Ausschlusstermin.

 

Ebenfalls zur Erinnerung: Zu den Sonderkulturbereichen Obst – und Weinbau findet am 14.11.2017 im Bürgerhaus von Tiengen eine Infoveranstaltung zur neuen Düngeverordnung statt. Eine Teilnahme ist empfehlenswert. Die Einladung umfasst den ganzen Regierungsbezirk Freiburg. Formulare zur Dokumentation im Weinbau finden Sie auf der Internetseite des Staatlichen Weinbauinstitutes Freiburg www.wbi.de unter Service.

 

Wichtige Hinweise zur Sachkunde im Pflanzenschutz

 

Für die meisten Pflanzenschutz-Sachkundigen läuft vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2018 der zweite Abschnitt, in welchem vier Stunden Sachkundefortbildung erbracht werden müssen. Es ist vorgesehen, dass die Winterversammlungen (zumeist im Zeitraum Februar/März) als zweistündige Fortbildungsveranstaltungen anerkannt werden. Die jeweiligen Termine werden entsprechend regional veröffentlicht.

Eine weitere Möglichkeit der Fortbildung ist das Angebot der Landakademie. Unter der Adresse www.landakademie.de kann ein Fortbildungskurs im modularen Aufbau absolviert werden. Die Kursgebühr beträgt € 50.

 

Pflanzenschutz - Sachkundelehrgang für Winzer

 

Das Pflanzenschutzgesetz schreibt vor, dass alle Personen, welche Pflanzenschutzmittel ausbringen, sachkundig sein müssen. Landwirte, Winzer, Gärtner, usw. mit Ausbildung sind sachkundig im Sinne dieses Gesetzes.

Das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald führt einen Pflanzenschutz - Sachkundelehrgang für die Winzer vom Kaiserstuhl, Tuniberg und Glottertal durch. Der Lehrgang umfasst fünf Abende und beginnt Ende Januar 2018. Zusätzlich ist ein sechster Abend für die Sachkunde in der Böschungspflege mitintegriert, zur Reblausbekämpfung und zum Flämmen auf Böschungen.

Der Sachkundekurs für Neusachkundige 2018 findet ab dem 24.01.2018 in der Winzergenossenschaft Ihringen statt, Beginn 19:30 Uhr. Die Folgetermine sind: 31.01, 07.02., 21.02., 28.02. und 07.03.. Der Lehrgangsabend am 28.02. beinhaltet den Lehrgang zum Böschungspflegemanagement / Reblausbekämpfung. Der Prüfungstag ist am 09.03.2018.

Die Gebühren betragen: € 40 für den Kurs, € 40 für die Prüfung. Der Kurs ist auf 50 Teilnehmer begrenzt. Es zählt das Datum der Anmeldung.

An dem oben genannten Sachkundelehrgang interessierte Winzerinnen und Winzer sollten sich schriftlich, am besten unter Verwendung des Anmeldeformulars auf der Infoseite des Landwirtschafsamtes, unter Angabe von Namen, Adresse und Geburtsdatum bis spätestens 01.12..2017 beim Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald, Fachbereich Landwirtschaft, Europaplatz 3, 79206 Breisach, per Fax-Nr. 0761/2187775899 oder per E-Mail:

egon.zuberer@lkbh.de oder tobias.burtsche@lkbh.de anmelden.

Weitere Auskünfte erteilen die Weinbauberater Egon Zuberer (0761/2187 5828) und Tobias Burtsche (0761/2187 5858).

 

Bodenprobenaktionen

Diesen Winter stehen die Gemeinden Ober – und Niederrimsingen, Opfingen und Glottertal für die gemeinschaftlichen Bodenprobenaktionen auf dem Plan. Der genaue Termin steht ab kommender Woche in den Gemeindeblättern. Mit den Gemeinschaftsaktionen werden Anforderungen aus dem FAKT und der Düngeverordnung (auch der neuen) miterfüllt. Fachlich wünschen wir uns etwas mehr Humusproben, um einen Überblick über die Entwicklung der organischen Substanz aufrecht zu erhalten. Nutzen Sie dieses Serviceangebot intensiv, denn die gewonnenen Informationen helfen auch uns in der politischen Aussendarstellung des Weinbaues.

 

Der Weinbauverband hat inzwischen über Presse und eigene Schreiben zu den Bereichsversammlungen eingeladen. Für den Tuniberg ist dies der 22.11.2017 in Opfingen in der Tuniberghalle, für den Bodensee der 21.11.2017 wie gewohnt in Hagnau im Winzerverein, jeweils um 17:00 Uhr.

 

Damit ist das Jahr für den Infodienst abgeschlossen. Allen noch einen guten Jahresverlauf und schöne Feiertage.

 

Diese Sondermitteilung ist das letzte Info in diesem Jahr. Dem Info sind Anlagen beigefügt, die nicht per Fax – Versand verteilt werden. Der reguläre Infodienst beginnt wieder, sofern nicht anderst erforderlich, Ende März 2018.

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